Rund 21,7 Millionen Euro pro Jahr bei einer Laufzeit bis 2029. Die Vertragsverlängerung von Österreichs NFL-Export Bernhard Raimann bei den Indianapolis Colts zahlt sich für den Offensive Tackle so richtig aus. Bei seinem Team ist der 27-jährige Burgenländer nun Topverdiener.

Doch auch wenn Raimann eine ordentliche Gehaltserhöhung vorzuweisen hat, für Platz eins in der Liste der am besten verdienenden österreichischen Sportler reicht es ganz knapp nicht. Den hält nämlich David Alaba, der seit seinem Wechsel vom FC Bayern zu Real Madrid 2021 bei den Spaniern kolportiert um die 22,6 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll. Wer im Endeffekt netto mehr auf das Konto bekommt, ist aufgrund der unterschiedlichen Steuersituation schwer zu sagen. Auf Platz zwei liegt NBA-Export Jakob Pöltl, der nach seiner Verlängerung bei den Toronto Raptors rund 22,1 Millionen Euro jährlich verdienen soll.

NHL-Legionäre noch keine Millionäre

Auf den Plätzen zwei und drei bei den Fußballern folgen nach Alaba Marcel Sabitzer und Konrad Laimer, die 7,5 beziehungsweise 6,6 Millionen Euro verdienen sollen.

Um eine Verlängerung seines Vertrags geht es zurzeit auch für Marco Rossi. Sein mit rund 830.000 Euro jährlich dotierter Vertrag bei den Minnesota Wild ist ausgelaufen, eine Verlängerung, die ihm rund 4,2 Millionen Euro pro Jahr gebracht hätte, lehnte der Vorarlberger ab. Marco Kasper von den Detroit Red Wings erhält pro Jahr rund 887.000 Euro.

Doch auch in Einzelsportarten können Österreicher ordentlich abcashen. Golfer Sepp Straka erhielt alleine für seinen Sieg bei der Truist Championship in Philadelphia Anfang Mai rund 3,1 Millionen Euro, insgesamt steht er 2025 schon bei 8,6 Millionen Euro. Da können die Tennis-Asse noch nicht mithalten, Sebastian Ofner erspielte sich in diesem Jahr bisher rund 467.000 Euro, Filip Misolic rund 362.000.

Auch im Wintersport können die Kassen klingeln. Im Weltcup-Winter 2024/25 war Cornelia Hütter mit 215.000 Euro Preisgeld die bestbezahlte österreichische Frau, Raphael Haaser mit 199.000 Euro ihr Pendant. Vor allem bei den Alpinen kommen noch Werbeeinnahmen hinzu, die aber individuell stark variieren. Skisprung-Gesamtweltcupsieger Daniel Tschofenig kassierte sogar rund 390.000 Euro an Preisgeld ab.