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Judo-EMMagdalena Krssakova holt in 63-kg-Klasse Silber

Die Wienerin Magdalena Krssakova hat die EM-Medaillenserie der österreichischen Judokas am Freitag verlängert.

Magdalena Krssakova
Magdalena Krssakova © APA (Archiv)
 

Sie musste sich in Prag in der 63-kg-Klasse erst im Finale geschlagen geben, holte damit Silber. Seit 2013 gewann Judo Austria immer zumindest eine Medaille. Den bisher letzten EM-Titel gab es 2011 in Istanbul durch Sabrina Filzmoser (-57 kg). Eine Platzierung erreichte am zweiten EM-Tag in Tschechien auch Lukas Reiter als Siebenter in der Kategorie bis 73 kg.

Krssakova hatte im Semifinale gegen die Deutsche Martyna Trajdos nach einer halben Minute per Ippon die Oberhand behalten, unterlag mit dieser Wertung im Gold-Kampf aber nach wenigen Sekunden im ersten Duell mit der französischen Weltranglistenersten Clarisse Agbegnenou. In ihrem Pool hatte sich die 26-jährige ÖJV-Athletin gegen die Spanierin Isabel Puche durchgesetzt, ehe sie der Slowenin Tina Trstenjak u.a. mit einer Waza-ari-Wertung das Nachsehen gab. Trstenjak ist Olympiasiegerin 2016.

"Ich habe seit gut einem Jahr keine gute Leistung auf internationaler Ebene abrufen können, bin immer an der zu hohen Fehlerquote gescheitert. Dass ich heute so viele starke Mädels schlagen konnte, ist richtig cool", freute sich Krssakova. Das Finale entschied die vierfache Weltmeisterin Agbegnenou nach nur 23 Sekunden mit einer Kontertechnik für sich. "Ich habe einen falschen Schritt gemacht, sie hat das eiskalt ausgenutzt", resümierte Krssakova.

Reiter setzte sich gegen den Ukrainer Artem Chomula und den Türken Bilal Ciloglu durch, den Pool-Sieg musste er aber dem Mazedonier Victor Sterpu überlassen. Für Bronze hätte Reiter noch zwei Siege gebraucht, doch schon gegen den Schweden Tommy Macias war wie schon gegen Sterpu mit Ippon Endstation.

Die hoch gehandelte Michaela Polleres blieb in der Kategorie bis 70 kg ohne Kampf-Erfolg, sie unterlag nach einem Freilos der Slowenin Anka Pogacnik. Ähnlich erging es Wachid Borchashvili, er musste dem Kroaten Dominik Druzeta gratulieren. Sein Bruder Shamil durfte zumindest einmal jubeln, und zwar nach dem Kampf gegen den Moldawier Dorin Gotonoaga. Danach stieg aber der Türke Vedat Albayrak ins Pool-Finale auf.

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