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Formel 1Formel-1-Finanzier Mansour Ojjeh ist gestorben

Der saudi-arabische Geschäftsmann Mansour Ojjeh, Financier bei McLaren, verstarb im Alter von 68 Jahren. Er litt schon lange an einer schweren Lungenkrankeit.

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McLaren-Bosse: Andreas Seidl, Manour Ojjeh und Zak Brown © (c) imago images / Motorsport Images (Mark Sutton via www.imago-images.de)
 

Seit 1984 war Mansour Ojjeh Teilhaber des McLaren-Rennstalls, hatte mit seiner Firma TAG (Techniques d'Avantgarde) und der Partnerschaft mit Porsche als Motorenlieferant maßgeblichen Anteil am dritten Weltmeistertitel von Niki Lauda bei McLaren.

Der saudiarabische Geschäftsmann starb am Sonntag im Alter von 68 Jahren. Laut seiner Familie sei er friedlich in den Morgenstunden eingeschlafen. Als Sohn eines Syriers und einer Französin kam er als Gast der saudischen Königsfamilie zufällig zum Motorsport – die hatte ihn zum Monaco-GP 1978 eingeladen. Die saudische Familie unterstützte damals den Rennstall von Frank Williams. Quasi als finanzieller Retter in letzter Sekunde.

Mit TAG stieg er bei Williams ein. Mit Clay Regazzoni wurde in Silverstone 1979 der erste Grand Prix des englischen Rennstalls gewonnen, es folgten die WM-Titel 1980 mit Alan Jones und 1982 mit Keke Rosberg. Dann kam der Wechsel zu McLaren, der Porsche-Turbomotor hieß aus TAG-Turbo by Porsche. Diesen Deal hat noch Ron Dennis eingefädelt. Nach dem Titel von Lauda, gewann Alain Prost zweimal den WM-Titel mit dem McLaren.

Erst im Vorjahr gab Ojjeh seinen Sitz im McLaren-Vorstand ab. Nach einer Umstrukturierung hält die Familie Ojjeh, nun vertreten durch Mansours Sohn Sultan, noch 14,3 Prozent an McLaren. Ojjeh litt schon lange an einer im Grunde lebensbedrohenden Lungenkrankheit.

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