AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Formel 1Ein Jungspund für Ferrari

Der Monegasse Charles Leclerc wird ab 2019 als zweitjüngster Ferrari-Pilot aller Zeiten Kimi Raikönen beim italienischen Rennstall ersetzen.

© (c) GEPA pictures/ XPB Images
 

Diese Woche ist offiziell geworden, dass Charles Leclerc 2019 im Tausch mit Kimi Räikkönen von Alfa Romeo Sauber zu Ferrari wechselt. Der Monegasse wäre damit zweitjüngster Ferrari-Fahrer aller Zeiten. Wenn Leclerc am 17. März 2019 mit dem Grand Prix von Australien sein erstes Rennen für Ferrari fährt, wird er 21 Jahre und 153 Tage alt sein.

Jünger war bei seinem Debüt bisher nur ein Ferrari-Pilot, nämlich Ricardo Rodriguez. Der Mexikaner war vor 57 Jahren am 10. September 1961 im Grand Prix von Italien in Monza 19 Jahre und 208 Tage alt. Rodriguez schaffte es auf Anhieb als Zweiter in die erste Startreihe. Diesen Frontreihen-Rekord brach erst 55 Jahre später Ende August 2016 Max Verstappen im Qualifying zum Grand Prix von Belgien (18 Jahre, 332 Tage).

Dem wie sein älterer Bruder Pedro tödlich verunglückten Rodriguez gehörten noch einige andere "Junioren"-Rekorde. So war er unter anderem 1960 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans als 18-Jähriger der jüngste Podestfahrer (2. Platz). Zuerst wollten die Organisatoren ihn wegen seiner Jugend gar nicht zur Siegerehrung zulassen. Außerdem siegte er auch als jüngster Fahrer bei der berüchtigten Rallye Targa Florio.

Wie einst bei Ricardo Rodriguez sehen auch jetzt viele Ferrari-Verantwortliche in Leclerc einen kommenden Weltmeister. Auf seiner Visitenkarte stehen bisher Gesamtsiege in der GP3-Serie und in der Formel 2.

Kommentieren