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Interview mit Helmut Marko"Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben"

Das Leben in einer vom Corona-Fieber beeinflussten Zeit hat auch Helmut Markos Tagesablauf etwas verändert. Der Motorsportberater über die möglicherweise bis ins neue Jahr reichende Formel-1-Saison 2020.

Helmut Marko © (c) Juergen Fuchs (FUCHS Juergen)
 

Herr Marko, wir führten vor nicht allzu langer Zeit ein Gespräch über den Start der Formel-1-Saison. Und natürlich über die aufkommende Coronakrise. Nur eine Grippe, wie Sie sagten. Was hat sich nun für Sie doch verändert?

Kommentare (6)

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Reipsi
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Hoffentlich fürchtet

er sich nicht zuviel.

fuchsbib
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OK

selten das ich meinem Nachbarn so Recht geben muß. Wenn wir weiter so tun haben wir die Wirtschaft an die Wand gefahren.

AndiK
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Herr Marko

ist ansonsten nicht unbedingt mein Typ, aber seine Meinung zur derzeitigen Lage kann ich nur teilen.
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben, scheint aber sicher in keiner Statistik auf.
Die Selbstmordstatistik wird derzeit sicher unter Verschluss gehalten.
Oder kümmert sich die Regierung etwa um vereinsamte alte Menschen die derzeit völlig überfordert in ihren Wohnungen hocken und sich nicht hinaus trauen?

tigeranddragon
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Klappe

aufreißen....und wie gehabt nichts dahinter. In Syrien, und in vielen anderen Kriegsgebieten auf der Welt, hätten sie wahrscheinlich gern mit den Luxusproblemen Nudeln und Klopapier zu kämpfen.

Mein Graz
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@AndiK

Ich kann dieses "Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben" im Zusammenhang nicht mehr hören. Wenn ich mich fürchte (was ich nicht tu!) dann ist das MEINE Entscheidung. Für oder gegen eine Ansteckung kann ich mich nicht entscheiden, denn auch ich muss alle ca. 14 Tage einkaufen oder in die Apotheke gehen!

Deine Anspielung, dass möglicherweise die Selbstmordrate schon gestiegen sei werte ich als das was es ist: ein "stichhaltiges Gerücht".

Und kümmerst du dich um "vereinsamte alte Menschen, die derzeit völlig überfordert in ihren Wohnungen hocken und sich nicht hinaus trauen"?

ego57
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Oh ja!

Es gibt viele Menschen, die Angst haben. Psychisch labile oder kranke Menschen z. B., oder einsame und alte Menschen, auch Flüchtlinge werden Angst haben und Obdachlose, Direktoren und Manager, Pensionisten, VerkäuferInnen - wir alle können Angst haben, und ich (habe - noch - keine Angst) kann mich nicht entscheiden, ob ich Angst haben will oder nicht! Ich denke, das ist ein angeborenes Grundgefühl welches man sehr schwer beeinflussen kann, welches aber umgekehrt auch wichtig ist, da es uns vor Gefahren schützt.
Ich für meine Person kümmere mich um eine liebe , fast 90-jährige Dame, die alleine wohnt, indem ich täglich - oft eine Stunde - mit ihr telefoniere und ihr ab und an den benötigten Einkauf vor die Tür stelle. Sie ist sehr tapfer und hat schon so viele Pläne für "danach". Schön, oder? Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass manche einfach aufgeben- und das muss gar nicht direkt an diesem Virus liegen, das ist vielleicht nur das berühmte Tröpfchen, welches das Fass zum Überlaufen bringt...
Wünsche ein entspanntes Wochenende und: bleiben's xund, Sie und Ihre Familie 😉