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Sportbudget 2020Land ist das Wörthersee-Stadion endlich los

1,5 Millionen Euro musste das Land Kärnten jährlich als Rate für das Wörthersee-Stadion zahlen. Jetzt verriet Landessportdirektor Arno Arthofer: "Die letzte Rate für das Stadion ist gezahlt." Er verrät auch, was mit den freiwerdenden Mitteln passiert.

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Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer sind Kärntens Sportchefs © LPD
 

Überall wird vom Sparen geredet. Gilt das auch für das Sportbudget des Landes für 2020?
Arno Arthofer: Ja und Nein. Wir bekommen um 130.000 Euro weniger, weil im mittelfristigen Finanzplan alle Ressorts sparen müssen. Im Vorjahr hatten wir 8,9 Millionen Euro zur Verfügung. Weil unsere Sportler so erfolgreich waren, gab es einen Nachtrag von 1,3 Millionen. Für 2020 stehen 10,2 Millionen zur Verfügung.
Davon gehen, wie jedes Jahr, 1,5 Millionen als Rate für das Wörthersee-Stadion weg, richtig?
Nein, nicht mehr. Die letzte Rate ist gezahlt. Weil die Entwicklung beim Stadion positiv war, mussten wir nicht die gesamten 1,5 Millionen abliefern.
Heißt das, es gibt plötzlich 1,5 Millionen mehr Geld für die Vereine im Land?
Wieder ja und nein. Die frei werdenden Mittel gehen fast zur Gänze in die Infrastruktur. Zum Teil in Neubauten, zum überwiegenden Teil aber in Erhaltung und Restaurierung von Sportstätten. So fließen knapp 900.000 Euro in die Eishallen in Klagenfurt und Villach. Dazu muss das Goldeck-Stadion in Spittal dringend saniert werden. Eine weiterer wichtige Investition ist das Sportzentrum Ferlach. Da wird eine Anlage für die DSG Ferlach und den Atus Ferlach entstehen, die die Infrastruktur gemeinsam nutzen müssen.
Der Leistungs- und Spitzensport wird wie gefördert?
Nicht direkt an die Sportler, sondern über Leistungszentren und Trainingsmodelle. Jeder Sportverband mit einem ordentlichen Konzept kann so um Unterstützung für Trainer, Wettkampf-Beschickungen, Trainingslager und Material ansuchen. Dazu kommen Sachleistungen wie das Olympia-Zentrum, das SSLK oder das Heeressportzentrum. Hier zahlt das Land mit.
Ist der Breitensport auch berücksichtigt?
Ganz klar Ja. Der ist uns sogar sehr wichtig. Wir unterstützen Offensiven im Leichtathletik- und Turn-Bereich. Extrem wichtig ist Landeshauptmann Peter Kaiser eine Schwimm-Offensive, die heuer gestartet wird. Die wird ein Schwerpunkt gemeinsam mit dem Landesverband und den Vereinen sein.
Wie sieht es mit der Finanzierung der Dachverbände aus?
Da bleibt alles gleich. Askö, Asvö und die Sportunion erhalten weiter 245.000 Euro Grundförderung. Damit sind alles Breitensport-Initiativen abgedeckt. Wir werden aber heuer mit den Dachverbänden gemeinsame Infrastruktur-Projekte umsetzen.
Sind auch neue Großveranstaltungen in Planung?
Im Oktober geht in Klagenfurt die Damen-Billard-WM in Szene. Einige große Sachen, wie die Special Olympics und der Snowboard-Europacup wurden sehr erfolgreich abgewickelt. Was man nie vergessen darf - gerade von diesen Veranstaltungen profitieren der Tourismus und die Wirtschaft.

Kommentare (2)

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joe1406
6
14
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Das Stadion los sein ...

Mit dem Stadion und der Infrastruktur rundherum wurde etwas mit bleibendem Wert geschaffen. Und mit ein bisschen "Ballglück" - siehe Austria Klagenfurt - könnte Klagenfurt auch wieder zur großen Fußballstadt werden. Und die Promis fühlen sich ja alle sehr wohl bei den großen Veranstaltungen - da will man das Stadion nicht los sein. Im Gegenteil.

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201dc52c61b7c2dda8d298dd46da08e0
1
3
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und sunst

lei a boa Bamalan einesetzn

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