Zwischen ÖFB-Präsident Wolfgang Bartosch und Teamchef Ralf Rangnick sollen sich die Wogen geglättet haben. Am Wochenende sei es telefonisch zu einer Klarstellung gekommen, berichtete Bartosch am Montag im „Kurier“ (Online-Ausgabe). „Das Thema ist ausgesprochen und ausgeräumt. Ich kann nur sagen, dass ich und das Präsidium voll zu Rangnick stehen. Das Motto ist jetzt: Für Rangnick eintreten“, sagte der Steirer.

Bartosch sprach von „ungeschickten Äußerungen“ von seiner Seite, die in der Vorwoche zu Irritationen geführt hatten. Der interimistisch agierende ÖFB-Boss hatte in einem Interview mit dem „Profil“ Zweifel an Rangnicks Teamfähigkeit („Rangnick ist sehr schwierig“) erkennen lassen. Niederösterreichs Landeschef Johann Gartner äußerte sich außerdem kritisch zur bisherigen Bilanz des Deutschen.

Vertrag bis zur WM-Endrunde

Bartosch relativierte seine Aussagen bereits kurz darauf wieder. Medial wurde danach auch im Ausland kolportiert, dass Mitglieder des ÖFB-Präsidiums Rangnick loswerden wollten. Dazu passend mehrten sich Berichte, wonach Borussia Dortmund weiter an einem Engagement des 66-Jährigen interessiert sei. Rangnicks Vertrag mit dem ÖFB läuft bis zur WM-Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Die Qualifikation dafür ist das erklärte Ziel.