Vor der 0:1-Niederlage gegen Austria Klagenfurt vergangene Woche stand Robin Littig bei jedem Saisonspiel des SV Kapfenberg in der Startelf, bei den Kärntnern saß der Deutsche erstmals 90 Minuten auf der Bank. Beim heutigen Spiel gegen Bregenz (18 Uhr) könnte der Defensivmann in die Mannschaft zurückkehren. Der 23-Jährige ist das Schweizer Taschenmesser der Mürztaler, kam bereits als Links- und Innenverteidiger sowie als Mittelfeldspieler zum Einsatz. „Mir ist egal, auf welcher Position ich eingesetzt werde. Hauptsache ich spiele“, sagt Littig.
Der Allrounder spielte in seiner Jugend für Nürnberg, Stuttgart und Fürth. Nach einer Station bei Unterhaching wechselte er im Sommer in die Obersteiermark. „Der Wechsel ging relativ schnell über die Bühne, deshalb habe ich davor gar nicht so wirklich gewusst, was mich hier erwarten wird. Ich bin aber wirklich positiv überrascht. Die Infrastruktur ist gut und jeder im Verein gibt jeden Tag alles“, erklärt Littig, der Österreichs 2. Liga sportlich mit den unteren Tabellenregionen der 3. Liga bzw. den oberen der Regionalligen in Deutschland vergleichen würde.
Ein oft gebrauchtes Wort in Kapfenberg ist Umbruch, jede Transferperiode herrscht ein Kommen und Gehen. Stand jetzt wird Littig auch kommende Saison für die „Falken“ spielen, sein Vertrag läuft noch ein Jahr. „Noch ist ein Wechsel kein Thema, aber wenn etwas kommt, das sowohl mir als auch Kapfenberg zusagt, wird man darüber reden. Ich will noch höher hinaus“, sagt Littig. Er würde gerne in einer ersten Liga spielen. „Und wer weiß, vielleicht steigen wir nächstes Jahr auf und dann spiele ich mit Kapfenberg in der Bundesliga.“