Ein Flutlicht-Heimspiel gegen einen Bundesligisten. Für Kapfenberg hält das heutige Cup-Achtelfinale gegen Altach (20.30 Uhr, ORF Sport+ live) alles bereit, was sich die Obersteirer vor der Auslosung gewünscht hatten. „Es ist eine super Gelegenheit für die Jungs, sich zu zeigen“, erklärt Co-Trainer Mario Grgic. Der 34-Jährige stand beim letzten Pflichtspiel zwischen den beiden Klubs im April 2014 noch selbst am Feld und spielte mit Benedikt Zech und Lukas Jäger gegen zwei Akteure, die auch heute noch im Kader der Vorarlberger stehen. Ein Hinweis auf die große Stärke Altachs. „Sie sind eine erfahrene Truppe, die viel Routine in verschiedenen Bewerben mitbringt“, analysiert Grgic.

Die Altacher stellen zusammen mit Sturm mit zehn Gegentoren die beste Defensive der Bundesliga und setzen auch nach vorne gute Nadelstiche. „Wir müssen unsere Tugenden auf den Platz bringen und in allen Phasen aufmerksam sein“, erklärt Grgic. Für seine „Falken“ verliefen die vergangenen Wochen nicht optimal, in den vergangenen fünf Partien sammelten sie nur zwei Punkte. „Natürlich strotzen wir nach den letzten Wochen nicht vor Selbstvertrauen, aber mit der jungen Truppe war klar, dass hin und wieder Einbrüche kommen“, sagt Grgic.

Doch der andere Bewerb, die Heimspiel-Atmosphäre und die Portion Extra-Motivation durch den prominenten Gegner sollen Kräfte freisetzen. „Der Cup hat eigene Gesetze und ich bin überzeugt, dass jeder Spieler eine Schippe drauflegen kann“, erklärt der Co. „Wir müssen auf uns schauen und eine gute Leistung abrufen, dann ist alles möglich. Und auf den Fall der Fälle hat das Trainerteam die „Falken“ vorbereitet: „Natürlich haben wir Elfmeterschießen trainiert. Das gehört bei so einem Spiel einfach dazu.“