ÖFB-Cup gegen Austria WienDer GAK ist heiß auf den Hexenkessel

Der GAK spielt heute gegen die Austria im Cup. Es wird richtig laut, 13.000 Fans sind dabei.

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"We are GAK“ war in riesengroßen Buchstaben auf der Längsseite des Liebenauer Stadions zu lesen. Dazu erklangen die Töne von Rammstein über die Lautsprecher – am 5. Juni 2012 kochte das Oval im Süden von Graz, als Hartberg in der Relegation zu Gast war. Auch heute werden die Athletiker wieder für ein annähernd volles Haus und Gänsehautstimmung sorgen. Der Vorverkauf für den Cup-Kracher läuft fantastisch, die 13.000er-Grenze ist realistisch. Alleine der Wiener Anhang in den Sektoren 26 und 27 soll mehr als 2000 Zuseher zählen. Der „rote Anhang“ wird sich wie gewohnt in den Sektoren 21 bis 23 versammeln – als Puffer werden im 25er keine Karten verkauft. Ab 17.30 Uhr sind die Drehkreuze offen, Karten gibt es ab 16 Uhr.

Dass für ein Spiel dieser Brisanz und Wirkung das GAK-Kleinod Weinzödl verlassen werden musste, schmerzt nicht. „Es war allen Fans klar, dass wir ein Spiel dieser Dimension nicht in Weinzödl austragen können“, sagt GAK-Manager Matthias Dielacher. „Weinzödl bleibt unsere Heimat und solche Spiele sind ja nicht die Regel.“ Die Kartenanfragen – vor allem auch für den VIP-Bereich – trudeln seit Wochen im Minutentakt ein. „Im Dezember hatten wir von den 700 VIP-Karten noch 100 frei“, erklärt Dielacher, „die sind aber auch schon lange weg.“ Die Prominenz kommt in Scharen und so haben sich mit Juliane Bogner-Strauß, Mario Kunasek und Hartwig Löger gleich drei Minister angekündigt. Land und Stadt werden nicht nur durch Hermann Schützenhöfer und Siegfried Nagl vertreten sein.

„Es geht für uns genauso um das Weiterkommen wie für die Austria. Wenn wir ausscheiden, bin ich nie zufrieden“, sagt GAK-Kapitän Marco Perchtold. Er ist dank seiner Bundesliga-Erfahrung bei St. Pölten einer, der vor einer solchen Kulisse schon gespielt hat. „Ich habe im Vorfeld versucht, den Mannschaftskollegen den Respekt vor dieser Kulisse zu nehmen und sie auf die Lautstärke vorzubereiten“, sagt der 30-Jährige. „Zurufe aus zehn Metern werden in Liebenau nicht reichen, da müssen wir schon schreien oder pfeifen, wenn wir von Kollegen etwas brauchen.“ So sehr sich Perchtold auf die Kulisse freut: „Für Bundesligisten besteht immer die Gefahr, dass auf kleineren Plätzen vor weniger Zuschauern nie das Gefühl eines Bewerbsspiels entsteht. Das ist in Liebenau sicher nicht so.“ Der Einsatz von Dominik Hackinger ist fraglich.

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