Nach 2:2 gegen WSG Tirol"Defensiv haben wir nach wie vor Probleme"

WAC-Trainer Robin Dutt sieht nach dem 2:2 im Heimspiel gegen Wattens noch immer große Defizite in der Defensive. Neuzugang David Gugganig zeigte gegen seinen Ex-Klub eine ansprechende Leistung.

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Der WAC benötigt in den nächsten Spielen dringend Punkte © (c) GEPA pictures/ Wolfgang Jannach
 

Das Positive vorweg: In der Offensive scheint der Wolfsberger AC immer besser in Tritt zu kommen. Vor allem der Doppelpack von Tai Baribo sollte dem Israeli jenes Selbstvertrauen geben, dass ihm in den ersten Einsätzen noch gefehlt hat. "Bei ihm scheint der Knoten geplatzt zu sein. Hoffentlich passiert das auch noch bei anderen Spielern", freute sich auch Robin Dutt über die zwei Treffer seines Stürmers. Ähnlich wie gegen Rapid konnte sich die erste Halbzeit des WAC gegen Wattens durchaus sehen lassen. Starkes Pressing, früher Druck und große Laufbereitschaft haben die Tiroler vor der Pause fast permanent in Verlegenheit gebracht. 

Augenscheinlich war allerdings auch, dass die Baustellen in der Defensive nicht weniger geworden sind. Angefangen bei Manuel Kuttin, der beim ersten Gegentreffer von WSG Tirol einmal mehr etwas unglücklich aussah. Dutt hat sich in der Vorbereitung relativ früh für ihn als Nummer eins ausgesprochen, im Nachhinein könnte es aber auch ein Fehler gewesen sein.
"Wir lassen derzeit einfach zu leicht Torchancen zu, da brauchen wir nicht drum herum reden. Da haben wir nach wie vor Probleme", gibt der Deutsche zu: "Unsere Fehler liegen aber nicht am System, sondern an individuellen Fehlern. Das Verhältnis zwischen herausgespielten und zugelassenen Chancen passt nicht. Damit können wir nicht zufrieden sein. Die Moral, wie wir nach den beiden Rückständen zurückgekommen sind, hat mir dafür gut gefallen."

"Trotz des frühen Rückstandes haben wir in der ersten Hälfte gut gespielt und viele Chancen erarbeitet, nach der Pause war unser Spiel aber dann nicht mehr so griffig. Wir müssen weiter nach vorne schauen und eben im nächsten Spiel drei Punkte holen", resümierte David Gugganig, der mit seiner Leistung gegen seinen Ex-Klub durchaus zufrieden sein konnte.

 

Kommentare (5)
hroehrich
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Ehemaliger WAC-Fan

Nach dem Liendl-Eklat geht´s bergab.

Peterkarl Moscher
3
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Wahrheit tut weh !

Der Lindl kann nur Trainer abmontieren, die Hintermannschaft ist ein Chaos und der
Top Trainer reicht gerade für die Kärntner Liga. So liebe Freunde geht es in die
2.Liga ! Gut das Klagenfurt aufgestiegen ist, das ist die Nummer 1 in Kärnten.

buko
1
10
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WAC

Chancen waren genug vorhanden leider nicht verwertet,für Kuttin wäre wieder mal Zeit auf der Bank Platz zu nehmen,Liendl trabt planlos durch die Gegend er ist saft—und kraftlos wie die meisten

anda20
1
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Wer die Bilanz

an erhaltenen Gegentreffer von Dutts Mannschaften noch nicht kennt, wird sich wundern, was noch alles möglich ist.

Weiterhin viel Erfolg und einen schönen Anschauunungsunterricht für Fussball aus der Steinzeit mit Ballgeschiebe ohne Ende und einen eloquenten Trainer, der Ihnen in schönen deutschen Worten erklärt, wie Fussball funktioniert.

Vielen Dank

Peterkarl Moscher
0
7
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Gut so !!!

Geld sparen Herr Präsident alles Gut und Recht aber mit der Entscheidung Lindl
schalten und walten zu lassen, und einen solchen Nudltrainer zu holen, die Ergebnisse sehen sie noch im Herbst!