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Sturm - LASK 0:2Der LASK zeigt Sturm die Grenzen auf

Der SK Sturm musste sich in der siebenten Bundesliga-Runde dem LASK mit 0:2 geschlagen geben. Die Treffer der dominierenden Oberösterreicher erzielten Thomas Goiginger (75.) und Klauss (77.).

SOCCER - BL, Sturm vs LASK
© APA (Richard Purgstaller)
 

Nichts wurde es für den SK Sturm mit dem Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Im schwarz-weißen Duell gegen den LASK gab es für die Grazer, bei denen Thorsten Röcher - für ihn musste Michael John Lema auf der Tribüne Platz nehmen - sein Startelf-Comeback gab, eine 0:2-Niederlage, die hochverdient war.

In der ersten Hälfte dominierten die Gäste nach Belieben. Die Grazer schafften es nicht, einen Ball auf das gegnerische Gehäuse abzugeben. Die Oberösterreicher erspielten sich ein Übergewicht.
Die beste Chance vergab Klauss, der aus rund 15 Metern nur die Querlatte traf. Dazu gab es Elfmeteralarm, als Anastasios Avlonitis im eigenen Strafraum den Ball mit der Hand berührte. Allerdings bewertete Schiedsrichter Walter Altmann die Aktion als nicht strafbar.

Sturm-Trainer Nestor El Maestro stellte in der Halbzeit von einem 4-4-2 auf ein 4-3-3 um. Es sollte aber keine große Auswirkungen haben. Der Europa-League-Teilnehmer agierte stärker. Immerhin: In der 60. Minute gab Thomas Schrammel per harmlosem Freistoß den ersten Schuss auf das LASK-Gehäuse ab.

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Sturm - LASK: Sturm unterliegt dem LASK 0:2

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LASK-Trainer Valerien Ismael

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Sturm-Kapitän Stefan Hierländer

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Thomas Goiginger (LASK)

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Sturm-Torhüter Jörg Siebenhandl

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Bekim Balaj mit LASK-Kapitän Gernot Trauner

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Sturm-Trainer Nestor El Maestro

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LASK-Torhüter Alexander Schlager

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Doppelschlag sorgt für die Entscheidung

Mit dem Debüt von Neuerwerbung Kiril Despodov (68.) kam frischer Wind ins Sturm-Spiel. Aber ein Doppelschlag machte die Hoffnung der 10.303 Zuseher in der Merkur-Arena zunichte.

Thomas Goiginger (75.) und Klauss (77.) sorgten für die Entscheidung zugunsten des LASK. Nur Sturm-Torhüter Jörg Siebenhandl verhinderte eine höhere Niederlage gegen den Tabellenzweiten.

Reaktionen

Nestor El Maestro (Sturm-Graz-Trainer): "Wir wussten, dass der LASK mit dieser Aufstellung schwer bespielbar sein wird. Wir haben zuerst versucht, nur dagegenzuhalten, das war dann aber über die gesamte erste Hälfte, hat also zu lange gedauert. Erst in der zweiten Hälfte haben wir uns besser durchgesetzt. Wie in vielen engen Spielen entscheiden Details. Wir haben alle die Szene in der 70. Minute gesehen und reden jede Woche über gewisse Themen. Es war aber schlau gemacht vom besten Verteidiger der Liga, sodass der Schiedsrichter zweifeln musste. Despodow wäre alleine auf das Tor gelaufen und wie ich ihn kenne, hätte er das Tor auch gemacht. In unserer stärksten Phase haben wir dann auch noch ein Dreckstor gekriegt. Natürlich ist das Ergebnis sehr enttäuschend, wir müssen aber zurück zum Tagesgeschäft und die nächsten Spiele inklusive der wichtigen Partie im Cup gewinnen."

Valerien Ismael (LASK-Trainer): "Kompliment an die Mannschaft, es war eine sehr reife Leistung. Die Pause hat uns gut getan, die Mannschaft war richtig heiß auf das Spiel. Besonders gefallen hat mir die Leistung in Bezug auf das Pressing und den Ballbesitzfußball. Wir hatten auch die Konterversuche von Sturm im Griff und haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. In einer Szene hatten wir Glück, ich sehe den Zweikampf von Trauner mit Despodow als 50:50-Situation. Aber wir waren vor ein paar Wochen auch mit Ungerechtigkeiten konfrontiert. Insgesamt war es ein hochverdienter Sieg."

Kommentare (5)

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Sturm 100
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Sturm

Die Leistungen von Sturm sind einfach nicht akzeptabel. Bei diesem Trainer wird wieder nur defensiv gespielt, ( Mählich lässt grüßen )den Spielern fehlt jegliche geistige Frische und Spritzigkeit . Jeder Gegner ist schneller am Ball , zielstrebiger, technisch besser - mit der Ausnahme des Georgiers, das Mittelfeld ist nicht in der Lage den Ball zu halten oder die Stürmer - so vorhanden- mit brauchbaren Bällen zu versorgen. Mit nur nach vor gedroschenen Bällen kann man kein Spiel gewinnen. Bei den spärlichen Angriffen sind immer nur ein oder zwei Spieler im Strafraum , die Gegner meistens mit4 oder 5. Die Folge = keine zweiten Bälle, keine Zufall Chance . Ein Faktum sind auch die Schiris deren Leistungen sich dem SK Sturm anpassen. Sie haben als Einzige das klare Rot Foul nicht gesehen, und der Lask Goalie hielt den Ball 20 cm HINTER der Linie in den Händen. Sind zwar keine Ausreden weil man nur ein oder zwei mal auf das Tor schoss, aber das Spiel hätte bei einem Ausschluss von Trauner und dem 11er vermutlich einen anderen Verlauf genommen. Möchte abschließen noch an das Brutalo Foul vom Rapidler Hofmann an EZE erinnern der schwer verletzt ausscheiden musste und nie mehr zu seiner guten Form fand. Der Schiri hielt es nicht einmal für nötig wenigstens die Gelbe zu zeigen.Sturm braucht einen Neubeginn mit einem modernen Trainer und Scouts die Spieler finden die dem Club auch wirklich helfen können. Die Führung ist gefordert !!!

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Rick Deckard
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Bei einem Heimspiel in der 60. Minute (!!!)

der erste Torschuss. Die rennen eine Stunde am Platz herum ohne aufs Tor zu schießen? Der Gegner ist wohlgemerkt der LASK und nicht Real oder Inter...

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Geom38
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Falls man vorher nicht wusste

wohin sich Sturm orientieren muss....dürfte der LASK ganz klar die Antwort gegeben haben. Spielerisch eine Klasse schwächer als die Linzer, unfähig selbst kreativ zu werden. Da wartet noch jede Menge Arbeit um unterm Strich letztlich über selbigem zu landen...

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natchen
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ja wenn

der trainer kreative spieler wie lema auf die tribüne setzt, darf man sich nicht wundern.

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Genesis
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Pech war auch dabei

Ich gebe Ihnen über weite Strecken ja recht. Allerdings war der LASK auch keine Offenbahrung und mit etwas Glück hätte STURM wohl heute auch gewinnen können. Ich war im Stadion. Unter die ersten 6 kommt Sturm mit Leistungen wie heute, das traue ich mich zu behaupten. Es gibt ausreichend schwächere Mannschaften heuer.

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