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Nach Double 2004Der GAK ist auf dem Weg zurück in den Profifußball

Das Double 2004 war für den GAK verheerend, das Meisterteam war zu teuer, es folgte der Konkurs. Jetzt ist der GAK auf dem Weg zurück in den Profifußball und spielt erstmals seit der Saison 2007/08 wieder ein Spiel im Cup-Viertelfinale.

SOCCER - RLM, GAK vs Sturm
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Der GAK steht erstmals seit der Saison 2007/08 wieder im Viertelfinale des Cup-Bewerbs. Die "Rotjacken" gewannen die Trophäe bisher viermal, zuletzt 2004 beim letztlich fatalen Doublegewinn. Das Meisterteam um Trainer Walter Schachner war zu teuer, undurchschaubare Geldflüsse taten ihr übriges. Drei Jahre später meldete der GAK Konkurs an. Es sollte nicht der letzte bleiben.

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Bis Oktober 2012 brachte die Fußball-Sektion des Grazer Athletiksport Klub vier Konkursanträge ein, der Profibetrieb wurde eingestellt. Schon Monate zuvor hatten Teile der Anhängerschaft für Negativschlagzeilen gesorgt, als sie im Zweitliga-Relegationsspiel gegen Hartberg den Platz stürmten und damit eine Strafverifizierung verursachten.

Nach der Neugründung des mittlerweile eingegliederten Nachfolgevereins GAC stiegen die Grazer 2013 in der niedrigsten Klasse des steirischen Landesverbandes ein und schafften im vergangenen Sommer den Durchmarsch bis in die Regionalliga. Dort weist alles auf einen neuerlichen Titelgewinn hin. Nach 15 Runden liegt der GAK sieben Zähler vor dem ersten Verfolger Deutschlandsberg an der Tabellenspitze.

Aufgerüstet am Spieler- und Trainersektor

Im Winter wurde auf dem Spielersektor neuerlich nachgerüstet, mit Ex-Kicker Enrico Kulovits wurde ein Trainer mit der für die zweiten Liga nötigen UEFA-Pro-Lizenz engagiert. "Uns ist bewusst, dass falls wir den Aufstieg schaffen sollten, die Zweite Liga eine extrem harte Nuss wird. Vor allem, wenn man dann noch einmal aufsteigen will", sagte Kulovits-Vorgänger und nunmehr "Teamtrainer" David Preiß. "Die Strukturen im Verein sind nicht mit der Geschwindigkeit gewachsen wie der sportliche Erfolg. Das ist auch nicht möglich."

Die Sportstätte Weinzödl, in der die Steirer auch im Falle des Aufstiegs bleiben wollen, wird deshalb adaptiert. 1,1 Millionen Euro will die Politik beisteuern, 300.000 Euro der GAK selbst. Ob dann auf einen - wesentlich kostspieligeren - reinen Profibetrieb umgestellt wird, wird vereinsintern noch diskutiert. Der schnelle Aufstieg und neuerliche Fall eines anderes Traditionsvereins, der Salzburger Austria, dürfte den GAK-Verantwortlichen ein mahnendes Beispiel sein. Preiß: "Ich glaube, dass unser Vorstand, was das Finanzielle betrifft, sehr, sehr vorsichtig ist."

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