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Klub-WM"Königliche" tanzen mit Infantino

Spaniens Rekordmeister Real Madrid soll dem neuen Bewerb "mit Vorfreude" entgegenblicken. FIFA-Chef Gianni Infantino das neue Format der Klub-WM im Council des Weltverbands durchgedrückt.

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© APA/AFP/GABRIEL BOUYS
 

Im Konflikt zwischen der FIFA und Europas Top-Vereinen um die neue Klub-WM könnte sich Real Madrid auf die Seite des Fußball-Weltverbands schlagen. Die französische Fachzeitung "L'Equipe" berichtet, der spanische Rekordmeister begrüße den FIFA-Beschluss für einen erweiterten Bewerb.

Zuvor hatte sich die Europäische Club-Vereinigung ECA noch gegen die FIFA-Pläne gestellt und versichert, kein europäischer Top-Verein werde an dem auf 24 Mannschaften ausgebauten Turnier teilnehmen. Laut "L'Equipe" blickt Real dem neuen Bewerb jedoch "mit Vorfreude" entgegen, wie es unter Berufung auf eine ungenannte Quelle im Verein heißt.

Gegen die Stimmen der sieben europäischen Vertreter hatte FIFA-Chef Gianni Infantino das neue Format der Klub-WM im Council des Weltverbands durchgedrückt. "Wir hoffen, dass alle großen Teams teilnehmen. Wir hatten positive und konstruktive Diskussionen und setzen diese fort", sagte Infantino.

Die Klub-WM soll vom 17. Juni bis 4. Juli 2021 stattfinden und den bisher als WM-Test stattfindenden Confederations Cup ersetzen. Europa bekam acht Startplätze zugesprochen, ohne Topteams wie Real, Manchester City oder Juventus Turin wäre das Turnier jedoch sinnlos.

Ursprünglich wollte die FIFA sogar zwölf europäische Teams dabei haben. Nach Protesten aus der Europäischen Fußball-Union (UEFA), die die Klub-WM als Konkurrenz zur Champions League sieht, wurde diese Zahl reduziert.

Die ECA als Zusammenschluss von 232 europäischen Vereinen hatte die FIFA-Pläne als "nicht akzeptabel" kritisiert. Ein Protestschreiben an den Weltverband soll auch der Alaba-Klub FC Bayern München unterzeichnet haben. Die UEFA unterstützte die Kritik der ECA und verwies auf die notwendige Ruhepause für die Profis im Sommer.

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