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Deutsche BundesligaDortmund will die Bayern-Dominanz beenden

Die Kampfansage des Herausforderers ist so laut und selbstbewusst wie schon lange nicht. Borussia Dortmund möchte die Dauer-Herrschaft des deutschen Fußball-Rekordchampions FC Bayern beenden.

Marco Reus, Joshua Kimmich
Marco Reus und Joshua Kimmich - beide wollen den Meistertitel © AP
 

"Wir wollen Meister werden", betonte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor dem Auftakt der 57. Bundesliga-Saison am Wochenende, die mit dem neuen Rekordwert von 32 Legionären aus Österreich aufwartet.

Während der Seriensieger aus München mit ÖFB-Star David Alaba nach dem siebenten Titel en suite in der Vorbereitung Gesprächsstoff hauptsächlich mit der unendlichen Transfer-Geschichte um Leroy Sane (Manchester City) oder das offenbar bevorstehende Ende der Ära von Vereinspatron Uli Hoeneß lieferte, fokussierten sich die Dortmunder nach dem bitteren zweiten Platz in der Vorsaison auf ihre Meister-Mission. "Mit unserer neuen Mannschaft ist die Chance gestiegen, dass wir 2020 den Titel holen. Wir müssen sie nur beim Schopf packen", sagte Kapitän Marco Reus dem "Kicker".

Der prominente Frontenwechsler Mats Hummels, der im Sommer nach drei Jahren in München wieder zurück nach Dortmund transferiert worden ist, steht dabei besonders im Fokus. Im Supercup unterstrich die Borussia mit dem 2:0-Sieg vor eigenem Publikum ihre Titelambitionen eindrücklich, während der Serienmeister noch so seine Probleme hatte.

Im traditionellen Eröffnungsspiel in der Allianz Arena am Freitagabend (20.30 Uhr live ZDF) wird sich nun gegen den wieder einmal ambitionierten und mit neuen Investoren-Millionen ausgestatteten Hauptstadtclub von Hertha BSC erstmals in der Liga zeigen müssen, wie schnell Trainer Niko Kovac eine neue Hierarchie in das Bayern-Ensemble bekommen kann. Nach den Abgängen von Arjen Robben, Franck Ribery und Hummels gibt es zwangsläufig ein neues Gefüge im Starteam um Top-Torjäger Robert Lewandowski.

Die französischen Weltmeister-Neulinge Lucas Hernandez (Atletico Madrid) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) werden sich noch adaptieren müssen, HSV-Sturmtalent Jann-Fiete Arp erst recht. "Das ist auf dem Niveau noch mal gefühlt eine andere Sportart, die hier gespielt wird", beschrieb der 19-Jährige seine ersten Eindrücke in München.

Chefcoach Kovac steht trotz Double in der Premierensaison selbst unter Beobachtung, gerade wenn sein Unterstützer Hoeneß tatsächlich im November zurücktritt. "Natürlich sind wir wieder diejenigen, die von vielen gejagt werden", sagte Kovac über den Titelkampf. Der 47-Jährige hat dabei in seinem zweiten Bayern-Jahr aber nicht nur Dortmund im Blick. Auch Leverkusen und Leipzig zählt er zu den Konkurrenten und hat somit das komplette deutsche Quartett für die Champions League auf dem Meisterzettel.

"Gerade wir und Borussia Dortmund müssen versuchen, die eine oder andere Runde weiterzukommen als letztes Jahr", benannte Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die deutsche Zielsetzung nach der Enttäuschung mit dem kollektiven Achtelfinal-Aus in der jüngsten Königsklassen-Saison. In München sind der mögliche nationale Meistertitel Nummer 30 und der mögliche Pokalsieg Nummer 20 - es wäre das 13. Double - aller Ehren wert, doch das eigentliche Ziel ist und bleibt Europas Club-Krone, das hat Rummenigge deutlich klar gemacht.

Die 32 ÖFB-Legionäre in der deutschen Bundesliga

Bayern München:

  • David Alaba (27 Jahre - Vertrag bis 2021)

RB Leipzig:

  • Stefan Ilsanker (30 Jahre - bis 2020)
  • Marcel Sabitzer (25 Jahre - bis 2022)
  • Konrad Laimer (22 Jahre - bis 2021)
  • Hannes Wolf (20 Jahre - bis 2024)

Bayer Leverkusen:

  • Julian Baumgartlinger (31 Jahre - bis 2020)
  • Aleksandar Dragovic (28 Jahre - bis 2021)
  • Ramazan Özcan (Torhüter, 35 Jahre - bis 2020)

Borussia Mönchengladbach:

  • Stefan Lainer (26 Jahre - bis 2024)

VfL Wolfsburg:

  • Xaver Schlager (21 Jahre - bis 2023)
  • Pavao Pervan (Torhüter, 31 Jahre - bis 2021)

Eintracht Frankfurt:

  • Martin Hinteregger (26 Jahre - bis 2024)

Werder Bremen:

  • Martin Harnik (32 Jahre - bis 2021)
  • Marco Friedl (21 Jahre - bis 2022)

TSG Hoffenheim:

  • Robert Zulj (27 Jahre - bis 2020)
  • Florian Grillitsch (24 Jahre - bis 2022)
  • Stefan Posch (22 Jahre - bis 2023)
  • Christoph Baumgartner (20 Jahre - bis 2023)

Fortuna Düsseldorf:

  • Markus Suttner (32 Jahre - Vertrag bis 2020)
  • Kevin Stöger (25 Jahre - bis 2020)

FSV Mainz:

  • Karim Onisiwo (27 Jahre - bis 2022)
  • Philipp Mwene (25 Jahre - bis 2021)

SC Freiburg:

  • Philipp Lienhart (23 Jahre - bis 2022)

Schalke 04:

  • Guido Burgstaller (30 Jahre - bis 2022)
  • Alessandro Schöpf (25 Jahre - bis 2021)
  • Michael Langer (Torhüter, 33 Jahre - bis 2021)

FC Augsburg:

  • Georg Teigl (28 Jahre - bis 2022)
  • Michael Gregoritsch (25 Jahre - bis 2022)

1.FC Köln:

  • Florian Kainz (26 Jahre - bis 2022)
  • Louis Schaub (24 Jahre - bis 2022)

Union Berlin:

  • Christopher Trimmel (32 Jahre - bis 2020)
  • Florian Flecker (23 Jahre - bis 2021)

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Danke für Ihr Verständnis.

BernddasBrot
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Lesenswert?

Das dürfte bei dieser Einkaufspolitik

der Bayern leicht möglich sein....

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