Auf der Homepage des Fußball-Weltverbandes führt ein Hauptlink direkt zum Präsidenten. Dort wird zum Aufwärmen auf ein zentrales Anliegen von Gianni Infantino hingewiesen, nämlich die FIFA unter seiner Führung als glaub- und vertrauenswürdige sowie verantwortungsvolle Organisation zu etablieren. Sechs Jahre nach der Kür des Schweizers wirken die salbungsvollen Worte wie eine haltlose Absichtserklärung ohne Substanz. Die Schieflage der FIFA wird immer schräger, ihre Außenwirkung vermittelt das Gegenteil. Sie erweckt Misstrauen, erscheint unglaubwürdig und verantwortungslos. Das Urteil im jüngsten Fall jedoch ist geeignet, eine Wende einzuleiten und aufzuräumen.
Freispruch für Platini und Blatter
Warum FIFA-Boss Gianni Infantino jetzt in Not gerät
Der Freispruch für Michel Platini und Joseph Blatter bringt den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino in Bedrängnis. Es erhärtete sich der Verdacht, dass eine Intrige Platini als FIFA-Chef verhinderte und Infantino ins Amt verhalf.
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