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"fairplay"-Gründer Kurt Wachter„Mit Rassismus ist der Fußball überfordert“

Im europäischen Fußball stehen rassistische Vorfälle an der Tagesordnung. „fairplay“-Gründer Kurt Wachter (51) weiß, dass auch in Österreich noch viel zu tun ist.

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Herthas Jordan Torunarigha wurde Rassismus-Opfer
Herthas Jordan Torunarigha wurde Rassismus-Opfer © APA/AFP/INA FASSBENDER
 

Sie beobachten Rassismus im Fußball seit mehr als zwei Jahrzehnten. Schaut man sich die aktuellen Vorfälle an, hat sich offenbar nicht viel verändert.
KURT WACHTER: Zum Zeitpunkt der Gründung der Kampagne fairplay im Jahr 1997 ist Rassismus in Österreich und Europa ungefiltert passiert. Bei Rapid sind migrantische Kinder in eine Zigeunerkabine eingeteilt worden. Beim Europacupspiel 1994 zwischen Salzburg und Frankfurt gab es Affenlaute bei jeder Ballberührung von Anthony Yeboah – von der Mehrheit der 50.000 im Praterstadion. Oder Antisemitismus gegen die Austria, die als Judenklub bezeichnet wurde, oder Rapid als SC Jugo. Aus Protest gegen Türken wurden Hofer-Sackerl in die Höhe gehalten.

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