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Karriereende statt KACBenjamin Petrik macht einen Rückzieher

Zwei Tage trainierte Benjamin Petrik mit dem KAC-AHL-Team mit, danach entschied sich der Villacher, dass der Aufwand doch zu groß für ihn ist.

© APA/EXPA/JOHANN GRODER
 

Viele im KAC-Lager haben sich gefreut, dass Benjamin Petrik dem jungen KAC-AHL-Team mit seiner Routine helfen will. Nach zwei Trainingseinheiten hat aber der Villacher erkannt, dass der Aufwand neben der Ausbildung zum Polizisten zu groß werden könnte. Daher hat er gleich die Reißleine gezogen. "Es ist eine reine persönliche Entscheidung von Benjamin, dem es auch leidgetan hat, dass es so gelaufen ist. Man muss diese Entscheidung respektieren, denn es ist ja auch nix passiert", sagt KAC-Sportdirektor Johannes Reichel und fügt hinzu. "Blöder wäre gewesen, wenn er im Dezember gesagt hätte, dass es für ihn zu viel ist.

„Ich war sehr motiviert, dem jungen KAC-Farmteam mit meiner Erfahrung zu helfen, und strebte mit meinem Engagement in Klagenfurt einen Übergang vom Profi- ins Berufsleben an. In den vergangenen Tagen reifte in mir jedoch die Entscheidung, diesen Schritt rückgängig zu machen und dem Eishockey auf diesem Level ganz den Rücken zuzukehren. In der Außenwahrnehmung mag dieser Meinungsumschwung sprunghaft erscheinen, in einem sehr offenen Gespräch mit Head Coach Kirk Furey kamen wir aber zur Entscheidung, dass es besser ist, diesen Schritt gleich und sauber zu vollziehen“, so die Kurzzeit-Verstärkung des EC-KAC II.

Petrik beginnt im Dezember mit der Ausbildung zum Polizisten und wird wohl seine Karriere bei einem Klub in der Kärntner Liga fortsetzen. Heißer Favorit ist das Team aus Velden. Seine Profikarriere ist damit wohl nach 619 EBEL-Partien beendet.

„Benjamin wäre die ideale Besetzung für eine der Führungspositionen in unserem jungen Team gewesen, das hat sich auch schon im ersten Eistraining am Montag gezeigt. Wir respektieren aber, dass er sich dazu entschieden hat, diesen Weg nicht weiterzugehen. Es ist aus unserer Sicht zwar sehr schade, dass es so gekommen ist, es hätte aber weder für uns noch für den Spieler Sinn ergeben, etwas zu erzwingen“, kommentiert Cheftrainer Kirk Furey den kurzfristigen Abgang.

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