Heiße Play-offBei Madlener geht es in die richtige Richtung

Gegen Bozen steht heute wieder David Madlener im Tor. Der Vorarlberger sicherte dem KAC den wichtigen Auswärtssieg in Bozen mit glänzenden Paraden.

In toller Form präsentierte sich zuletzt David Madlener © GEPA pictures
 

Zwei Spiele sind in der Serie zwischen dem KAC und Bozen absolviert und es ist so gut wie nichts passiert. Außer, dass nun in einer „Best-of-Five“-Serie der Aufsteiger in das Halbfinale ermittelt wird. Der Heimvorteil ist wieder in Richtung Klagenfurt gewandert, ob es bei zwei Auswärtssiegen ein solcher ist, wird sich heute zeigen. Zeigen wird sich da auch, ob die Rotjacken an das Sonntagspiel nahtlos anschließen können. Da wurde der große Aufwand, den der KAC betrieb, belohnt.

Aus einer starken Mannschaftsleistung ragte David Madlener heraus. Der Mann mit der Rückennummer 31 war es, der den Sieg in den letzten fünf Spielminuten mit unglaublichen Abwehrreaktionen festhielt. „Es ging für uns um alles oder nichts. Wir haben aber gut dagegengehalten“, sagt Madlener. Mit dieser Performance hat der 25-Jährige, der seinen Vertrag beim KAC um zwei Jahre verlängerte, gezeigt, dass er zurzeit die Nummer eins ist. Wobei er selbst dies gar nicht so sieht. „Im modernen Eishockey ist es wichtig, dass man zwei Torleute hat, die gute Leistungen bringen können. Man braucht ja nur nach Linz blicken, da lastet alles auf den Schultern von Ouzas.“ In seiner Entwicklung sieht er sich auf dem richtigen Weg. „Im physischen Bereich konnte ich mich stark verbessern. Die gute Arbeit mit Reinhard Divis trägt Früchte, ich bin viel schneller geworden. Dem KAC danke ich, dass der Klub mir diese Möglichkeit bietet.“

David Madlener vor dem Bozen-Spiel

Im heutigen Spiel kommt auf Madlener wieder eine Schlüsselrolle zu. Nur über eine gute Vorstellung des Keepers ist im Play-off ein Erfolg möglich. Dafür mitverantwortlich sind aber auch seine Vorderleute. „In Bozen bekam ich viele Schüsse nur von Außen, da unsere Verteidiger die Mitte sehr gut schützten.“ Der Schlüssel zum Erfolg ist für Madlener der Führungstreffer. „Bozen ist defensiv extrem stark, da ist es verdammt schwierig einen Rückstand aufzuholen.“

Nur eine kurze Trainingseinheit absolvierten gestern die Rotjacken, die erst um 1.30 Uhr aus Südtirol zurückkehrten. Nicht alle Spieler waren auf dem Eis, da sich die ersten Blessuren bemerkbar machten. Marco Richter nahm an der Einheit teil, wird aber heute noch nicht spielen können. Der Wiener dürfte aber am Freitag in Bozen ins Team zurückkehren. Mehr als fraglich ist Jamie Lundmark, der nicht den besten körperlichen Eindruck hinterließ. Sollte der Kanadier ausfallen, wird wohl Niki Kraus in die Startformation aufrücken.

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