Die Karriere von VSV-Stürmer Blaz Tomazevic bekam in der Vorsaison einen richtigen Schub. Der Slowene, der bereits im VSV-Nachwuchs bis zur U20 spielte und trotz Topscorer-Statistiken den Weg zu den Villacher Profis nicht machen durfte, wechselte 2021 von Jesenice zu Ljubljana. Aus der Alps in die ICE Hockey League. Und Tomazevic, der davor in der Alps-Liga bereits nach Belieben aufgeigte (43 Tore und 116 Assists in 213 Spielen), schlug in der slowenischen Hauptstadt auf Anhieb ein. Eine 30-Punkte-Premierensaison, ein Overtime-Gamewinner im Viertelfinale gegen Villach inklusive, öffnete ihm ein zweites Mal die Tür in Villach. „Es war wirklich schön, wieder hier her kommen zu können, weil ich hier den nächsten Schritt in meiner Karriere setzten kann und will“, sagt der 25-Jährige, der keine Anpassungsschwierigkeiten in der höchsten heimischen Liga hatte: „Es hat wirklich toll funktioniert. Du merkst gerade am Anfang aber schon, dass bessere Imports am Eis stehen und die besten Einheimischen, die die jeweiligen Länder zu bieten haben.“