Das Schönste an Vorurteilen ist, wenn man sie als falsch oder voreilig entlarven kann. Nicht dass dies das primäre Ziel des Nationalteams gegen Bosnien-Herzegowina sein würde, aber der praktische Nebeneffekt wäre gegeben. Konkret geht es um den Eindruck, den das ÖFB-Team zuletzt in Partien mit Finalcharakter hinterlassen hat. Dies führte beginnend mit dem so bitteren Aus im EM-Achtelfinale gegen die Türkei zur Ansicht, dass Österreich unter der Anleitung von Teamchef Ralf Rangnick ein Problem habe, in „Entscheidungsspielen“ die notwendigen Ergebnisse einzufahren.
ÖFB-Nationalteam
Die Chance, mit einem Vorurteil aufzuräumen
Österreichs Nationalteam erwarb zuletzt den Ruf, in „Entscheidungsspielen“ nicht die notwendigen Ergebnisse einzufahren. Dieser Eindruck ist nur zum Teil richtig und soll heute (20.45 Uhr) gegen Bosnien erst recht nicht erweckt werden.
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