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Leichte SpracheFluglinie AUA kämpft ums Überleben

Im Ringen um die Zukunft der AUA steigt der Druck. Die Begehrlichkeiten nehmen zu, aber noch ist keine Lösung in Sicht. Bis 2023 sollen 1100 der 7000 Arbeitsplätze wegfallen.

++ THEMENBILD ++ AUA / AUSTRIAN
Die AUA entlässt über 1000 Mitarbeiter © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Austrian Airlines, kurz AUA, ist eine österreichische Fluglinie, die zur deutschen Lufthansa gehört. Deswegen kann die AUA nicht mehr alles alleine entscheiden, sondern muss Entscheidungen mit der Lufthansa absprechen. Durch die Corona-Krise hat die AUA seit sieben Wochen keine Einnahmen mehr und es wird immer schwieriger für die Fluglinie.
 
Die finanzielle Situation ist ohne Hilfe vom Staat nur schwer durchzustehen, daher hat die AUA Staatshilfe beantragt. Insgesamt hat die AUA einen Zuschuss von 767 Millionen Euro beantragt. Von den 767 Millionen sind 400 Millionen an Krediten geplant. Diese Kredite müssen in fünf Jahren zurückgezahlt werden. Pro Jahr muss die AUA somit 80 Millionen Euro an Krediten zurückzahlen. Neben der finanziellen Unterstützung durch den Staat werden Stellen abgebaut. Es sollen 1100 von 7000 Mitarbeiter entlassen werden. 

Weniger Flugzeuge

Das ist schwer zu schaffen. Es gibt viele andere Fluglinien, die Konkurrenten sind und die Flüge billiger anbieten. Das ist zum Beispiel die Ryanair. Die Ryanair ist eine Fluglinie mit sehr billigen Flügen, weil man für viele der Angebote, wie beispielsweise dem Check-In, zusätzlich bezahlen muss.
 
Der AUA-Vorstand sagt, dass die Fluglinie zukünftig mit 20 Flugzeugen weniger auskommen muss. Wenn es weniger Flugzeuge gibt, wäre es möglich, dass die AUA in Zukunft weniger Flüge pro Tag an den großen Flughäfen wie Wien, Salzburg oder Innsbruck anbietet. Jeder der Flughäfen möchte aber so viele Flüge wie möglich haben.
 
Wie es genau mit der AUA weitergehen wird, wird bei den Verhandlungen mit der Lufthansa in Deutschland entschieden. Bald werden die letzten Details fertig verhandelt sein. Bis 18. Mai will man in Österreich Ergebnisse präsentieren.
 
Auch andere Fluglinien in europäischen Ländern werden Staatshilfen bekommen, darunter beispielsweise die Air France aus Frankreich, die KLM aus den Niederlanden und die Iberia aus Spanien. 




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