Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Durchsuchung beim FFP2-Masken-Hersteller Hygiene Austria

Die Firma Hygiene Austria stellt in Österreich wegen dem Corona-Virus sogenannte FFP2-Masken her. Nun haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Dienstag in der Firma eine Durchsuchung durchgeführt. Die Firma soll nämlich billigere FFP2-Masken aus China als teurere FFP2-Masken aus Österreich verkauft haben.

© APA (Robert Jäger)
 

Die Staatsanwaltschaft wirft der Firma Hygiene Austria auch vor, Mitarbeiter nicht bei der Sozial-Versicherung angemeldet zu haben. Das ist verboten. Gegen Hygiene Austria wird nun wegen Betrug und Schwarzarbeit ermittelt. Wie hoch der Schaden sein könnte, ist unklar. Die Firma Hygiene Austria bestreitet jeden Vorwurf.

Erklärung: FFP2-Masken

FFP2-Masken sind Schutzmasken, die die Luft zum Atmen besonders gut filtern. So kann man keine gesundheits-schädigenden Stoffe einatmen. Diese Masken sollen auch vor Viren schützen.

Erklärung: Sozial-Versicherung

Die Sozial-Versicherung ist in Österreich eine Pflicht-Versicherung. Das heißt, man kann sich nicht aussuchen, ob man versichert sein möchte oder nicht. Wer Geld verdient, muss in die Sozial-Versicherung einzahlen.

Die Sozial-Versicherung bezahlt die Kosten, wenn man krank wird, Pflege braucht oder in Pension geht. Auch das Arbeitslosen-Geld zahlt die Sozial-Versicherung.

Erklärung: Schwarzarbeit

Wenn jemand schwarz arbeitet, bezahlt er keine Sozial-Versicherung und keine Steuern. Die Schwarz-Arbeit wird auch oft Pfusch genannt und ist verboten.




Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren