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Sozialamts-Leiter von Dornbirn erstochen

In Dornbirn In Vorarlberg ist am Mittwoch der Leiter des Sozialamts erstochen worden. Der mutmaßliche Täter ist ein 34 Jahre alter Türke, der in Vorarlberg geboren wurde. Der Mann beging Straftaten und durfte deshalb nicht in Österreich bleiben. Im Jahr 2010 reiste er in die Türkei aus. Heuer kam er aber wieder nach Österreich zurück und wollte Asyl. Vom Sozialamt in Dornbirn wollte er Grundversorgung für Asyl-Werber bekommen. Weil er das nicht schnell genug bekam, griff er den Leiter des Sozialamts mit einem Messer an und tötete ihn. Die Polizei konnte den Täter rasch verhaften.

© APA (Maurice Shourot)
 

Erklärung: Asyl und Asyl-Werber

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land in andere Länder. Sie hoffen, dass sie dort einen sicheren Ort zum Leben finden. Wenn das Land ihnen erlaubt, zu bleiben, dann erhalten sie Asyl. Menschen, die um Asyl ansuchen, nennt man Asyl-Werber. Wenn sie kein Asyl bekommen, müssen sie das Land wieder verlassen. Es dauert oft sehr lange, bis entschieden wird, ob jemand Asyl bekommt.

Erklärung: Grundversorgung für Asyl-Werber

Asyl-Werber bekommen in Österreich Unterstützung vom Staat. Das nennt man Grundversorgung für Asyl-Werber. Dazu gehören zum Beispiel Essen, Wohnung, Kleidung und Medizin.




Kommentare (1)

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Ein verhinderbares Verbrechen.

Der Täter hatte ein aufrechtes Aufenthaltsverbot für Österreich und wäre nach seiner illegalen Einreise in Schubhaft zu nehmen gewesen. (rechtlich gedeckt durch das FPG)