Schüler machen Zeitung - Gymnasium HartbergÜberforderung als großes Thema

Jugendcoach Karin Kräftner erzählt vom Pandemie-Alltag.

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Karin Kräftner ist für alle Jugendlichen da
Karin Kräftner ist für alle Jugendlichen da © KK
 

Was macht ein Jugendcoach?
KARIN KRÄFTNER: Ich begleite junge Menschen während ihrer Ausbildung oder ihrer schulischen Bildung, damit sie ihre Ziele wie Matura oder Lehre erreichen.

Kommen seit Beginn der Coronakrise mehr Jugendliche zu Ihnen?
Ja, es hat vermehrt Anfragen gegeben, speziell im letzten Monat sind sowohl Jugendliche als auch Eltern und Lehrer an ihre Grenzen gestoßen und haben das Jugendcoaching in Anspruch genommen. Es hat unser Angebot auch während des Lockdowns gegeben, weil man gewusst hat, dass es vor allem für Jugendliche eine schwierige Situation sein wird.

Was sind die häufigsten Anliegen der Jugendlichen?
Die Jugendlichen waren häufig überfordert, sie konnten sich beispielsweise die Zeit nicht richtig einteilen. Auch der Mangel an sozialen Kontakten war ein Problem.

Welche Auswirkungen hatte das Distance Learning?
Die Jugendlichen hatten oft Ermüdungserscheinungen oder sogar Schlafstörungen. Am wichtigsten dabei ist es, Pausen zu machen und bewusst an die frische Luft zu gehen. Außerdem helfen Entspannungsübungen für die Augen oder mit jemandem über Sorgen und Ängste zu sprechen.

Ist es ein Vorteil für die Arbeitswelt, dass Jugendliche nun viel mehr mit dem Computer arbeiten?
Bestimmt, aber junge Menschen wachsen sowieso mit der Technik und sozialen Medien auf. Man muss eher aufpassen, dass es nicht zu viel wird, da es zu körperlichen oder psychischen Auswirkungen kommen kann.

Wird das Jugendcoaching zukünftig vermehrt in Anspruch genommen werden?
Das würden wir uns wünschen.

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