Beim Kauf eines Gebrauchtwagens gilt: Je privater, desto barer. In der Regel gilt: „Cash for Car!“ Die zertifizierten Gebrauchtwagenhändler sind da weniger „Schein-heilig“. Anbei ein paar finanztechnische Aspekte, die für den Kauf beim Händler sprechen:
Leasing und Kredit: Ja, Leasing geht auch beim Gebrauchten. Allerdings nur, wenn beim Auto die Mehrwertsteuer noch nicht bezahlt wurde, was in der Regel nur bei Firmenautos der Fall ist. Bei Krediten hat der Händler die Möglichkeit, eine klassische monatliche Ratenzahlung auf drei, vier oder fünf Jahre oder einen Restwertkredit zu gewähren. Letzterer bietet die Möglichkeit, die Monatsraten besonders niedrig zu halten, denn der Restwert des Wagens wird erst am Vertragsende fällig.
Auch eine Option: die 50-50 Finanzierung: Der Kunde zahlt im ersten Jahr die erste und im Jahr darauf die zweite Hälfte der Summe. Aus dieser zweiten Hälfte kann dann ja auch noch ein Kredit gemacht werden. Analog dazu gibt es die beliebte Drittelfinanzierung auf drei Jahre.
Versicherung: Über die Garanta- Bank kann der österreichische Fahrzeughandel Unfall-Teilkasko- Versicherungen anbieten. Diese deckt Schäden an Gebrauchten mit einem Alter ab 12 Monaten. Der Clou beim Versicherungsabschluss über den Kfz-Handel: Der reguläre Selbstbehalt von 1000 Euro reduziert sich auf bis zur Hälfte, sofern der Wagen auch im entsprechenden Kfz-Betrieb repariert wird.