Die in der Tabelle von der Spitze gerutschten Innsbrucker wollten ihre Negativserie beenden. Die fünftplatzierten Linzer reisten nicht unbedingt als Lieblingsgegner an, dennoch verlief die Partie nach Geschmack der Heimischen. Corey Mackin (19.) im Powerplay und Daniel Leavens (36.) schossen nach 40 Minuten eine 2:0-Führung heraus. Stefan Gaffal gelang zu Beginn des dritten Drittels in Überzahl aber der Anschlusstreffer, Innsbruck musste bis zur Schlussminute zittern, ehe Lukas Bär noch ins leere Tor traf.

In Wien-Kagran konnten die Hausherren auf nur einen Sieg aus den jüngsten vier Auftritten zurückblicken, die Villacher hingegen auf fünf Erfolge en suite. Dies schlug sich vorerst nicht auf dem Eis nieder. Die "Caps" legten verdient vor, Alex Wall und Jeremy Gregoire aus der zweiten Linie besorgten ein 2:0 nach dem ersten Drittel. Der VSV wusste zu kontern und benötigte dafür nicht lange. Felix Maxa und Robert Sabolic trafen innerhalb von 37 Sekunden zweimal.

Den Wienern gelang in einer turbulenten Phase fast umgehend durch Darik Angeli die Antwort, sie konnten die Führung aber nicht in die Kabine bringen, da Andrew Desjardins 18 Sekunden vor der Sirene im Powerplay das 3:3 besorgte. Es ging in der Tonart weiter: Matt Bradleys Treffer für die Capitals konterte Maximilian Rebernig. Noch ein viertes Mal legten die Wiener vor. Das 5:4 durch Lukas Kainz (53.) sollte der Türöffner sein, Gregoire (59.) gelang noch vor der Schlussminute die Entscheidung.

Ljubljana gab nach nur einem Sieg in den vergangenen 14 Spielen vor dem Aufeinandertreffen mit Salzburg den Rücktritt von Head Coach Mitja Sivic bekannt. Die Salzburger ließen sich davon nicht irritieren. Ty Loney und Peter Schneider trafen in der ersten Viertelstunde, auch danach versprühten die Slowenen keine wirkliche Gefahr. Zu Beginn des Schlussabschnitts fiel der Anschlusstreffer deshalb durchaus überraschend. Paul Stapelfeldt stellte keine drei Minuten später den Zwei-Tore-Vorsprung jedoch wieder her. Dies sollten sich die Gäste nicht mehr nehmen lassen.