Die entscheidenden Faktoren für den Einstieg seien die Kostengrenze in der Formel 1 gewesen, die ab 2023 bei 135 Millionen Dollar pro Rennstall liegt, und das Gewicht auf Nachhaltigkeit. Ab 2026 sollen die Hybrid-Motoren mit 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden. Der Verbrenner im Aggregat soll nur noch 50 Prozent der Leistung beitragen, der Rest ist elektrisch. "Wir haben 2012 begonnen, unser Motorsport-Programm zu elektrifizieren. Wir waren der erste deutsche Auto-Hersteller, der die Formel E gewonnen hat", sagte Audi-Technikchef Oliver Hoffmann. Audi war beziehungsweise ist zudem im Langstrecken-Sport, in der DTM und bei der Rallye Dakar am Start.
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Audi macht Formel-1-Einstieg zur Saison 2026 offiziell
Audi steigt mit Beginn der Saison 2026 als Motor-Hersteller in die Formel 1 ein. Das sagte Audi-Boss Markus Duesmann am Freitag vor dem Grand Prix von Belgien in Spa. "Motorsport war immer in der DNA von Audi", erklärte Duesmann während einer Pressekonferenz. "Wir möchten diese Erfolgsstory in der Formel 1 fortsetzen. Wir denken, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, da die Formel 1 ein neues Reglement bekommt." Den Chassis-Partner werde Audi bis Jahresende bekanntgeben.
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