Die Ausfälle von Barbara Dunst, Lilli Purtscheller und Marina Georgieva waren schon länger bekannt, in den vergangenen Wochen kamen mit Sarah Zadrazil und erst am Sonntag Marie-Therese Höbinger zwei weitere Schlüsselspielerinnen mit Kreuzbandverletzungen abhanden. "Die Situation ist schon schwer, ich habe aber nicht das Gefühl, als müssten wir eine Notlandung im Hudson machen", sagte Schriebl. Durch die Ausfälle von "außergewöhnlichen" Spielerinnen müssten andere "früher als erwartet ins kalte Wasser springen".
Wien
Schriebl sieht ÖFB-Frauen nach Ausfällen nicht als Favorit
Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam trifft im Nations-League-Play-off als Weltranglisten-19. mit Tschechien auf die Nummer 31 der Welt. ÖFB-Teamchef Alexander Schriebl sieht seine Auswahl aufgrund von Ausfällen wichtiger Stützen aber am 24. Oktober in Uherske Hradiste und vier Tage später in Wien nicht groß im Vorteil. "Was am Papier steht, ist nicht so wichtig. Aufgrund der Personalsituation sind wir generell nicht so in der Favoritenrolle", betonte der 47-Jährige.
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