Im Prozess vor dem Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen ging es vor allem darum, ob die drei - als inoffiziell bezeichneten - Spiele in den 1980er-Jahren einen offiziellen Charakter gehabt hätten. Erörtert wurden, wie die Einladung bzw. Einberufung der Spieler ausgesehen hätte, ob die offiziellen Dressen getragen wurden, ob die Nationalhymne des jeweiligen Landes gespielt wurde, ob FIFA-Schieds- und Linienrichter geurteilt haben, ob vor Publikum gespielt bzw. das Spiel im Fernsehen übertragen wurde und ob es im Vorfeld offizielles Programm nach Protokoll, etwa Einladungen in die Botschaft, gegeben habe.
Wien
Rechtsstreit Toni Polster gegen ÖFB vor Abschluss
Der Zivilprozess im Rechtsstreit zwischen dem Ex-Fußball-Star Toni Polster mit dem Österreichischen Fußballbund (ÖFB) um die nachträgliche Anerkennung von drei Länderspielen bzw. Toren ist am Dienstag vor seinem Abschluss gestanden. Über seine Motivlage, warum der 60-Jährige nun Klage eingereicht habe, meinte er: "Ich habe mich jahrzehntelang geärgert." Er habe des Öfteren beim ÖFB moniert, aber: "Keine Reaktion." Das Urteil wird schriftlich ergehen.
© APA/EVA MANHART