Kultur
Ilija Trojanow auf Zeitreise: "Tausend und ein Morgen"
"Die Vergangenheit ist unvorhersehbar." Dieses "zukünftige Sprichwort" stellt Ilija Trojanow seinem Roman "Tausend und ein Morgen" voran. Und schon ist es kompliziert. Der in Sofia geborene und in Nairobi aufgewachsene literarische Tausendsassa, der seine Homebase seit 2008 in Wien-Alsergrund aufgeschlagen hat, orientiert sich nicht nur an "Tausendundeine Nacht", sondern auch an der Vision vieler Science-Fiction-Autoren von H. G. Wells aufwärts: Zeitreisen sind möglich.
© APA/FRANZ NEUMAYR