Kultur
Staatsballett mit Gaga und Bach in der Staatsoper
Gaga hat nichts mit der amerikanischen Popkünstlerin zu tun. So heißt die wundersame Bewegungssprache, die Ohad Naharin entwickelt hat. Der Israeli verwandelte in "Tabula rasa" am Donnerstagabend das Staatsballett in der Staatsoper in ein fleischgewordenes Metronom. Als Zuseher war man wie hypnotisiert. Im starken Kontrast dazu stand der zweite Teil des Abends, Heinz Spoerlis technisch imposantes Signaturwerk "Goldberg-Variationen" mit Bachs ikonischer Musik.
© APA/Wiener Staatsoper