Kultur
Dieter Dorns Josefstadt-Debüt enttäuscht bei Doppelabend
Das Ehebett als Schlachtfeld: Mit diesem zentralen Motiv hebt Regiealtmeister Dieter Dorn (87) in seinem Hausdebüt am Theater in der Josefstadt an, zwei Texte miteinander zu verschränken, in deren Zentrum die bröckelnde bürgerliche Ehe steht. Knappe drei Stunden lang fragt man sich, ob Samuel Becketts "Glückliche Tage" und Georges Feydeaus "Herzliches Beileid" tatsächlich so viel miteinander zu tun haben, dass man diese Stücke an einem Abend sehen muss. Nicht unbedingt.
© APA/THEATER IN DER JOSEFSTADT