Innsbruck
Historiker: Imperialismus ist epochenübergreifend
Der Ukraine-Konflikt, Donald Trumps Außenpolitik oder Fragen nach den Grenzen und dem Charakter Europas: Gerade in der aktuellen Umbruchzeit könne die Geschichte Orientierung liefern, so der Althistoriker Julian Degen von der Universität Innsbruck zur APA. So sei etwa unsere Sichtweise auf Konzepte wie Imperialismus und Despotismus, aber auch auf Demokratie und Freiheit von der Antike vorgeformt. Das Gefährliche daran: Diese Ideen könne man auch manipulieren.
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