Der deutsche Regisseur wurde mit "Serotonin" nach Michel Houellebecq am Hans Otto Theater Potsdam sowie mit Carl Zuckmayers "Der Hauptmann von Köpenick" am Staatstheater Cottbus eingeladen. Beide Häuser sind damit erstmals beim Theatertreffen vertreten. Auch die Münchner Kammerspiele können sich über zwei Nennungen freuen: Jette Steckel ist mit ihrer Inszenierung von "Mephisto" nach Klaus Mann vertreten, Jan-Christoph Gockel, der diese Woche am Wiener Volkstheater "Ukrainomania" nach Joseph Roth herausbringt, kommt mit seiner monumentalen "Wallenstein"-Inszenierung nach Friedrich Schiller nach Berlin. Apropos Volkstheater: Dort war im Vorjahr auch die Tanzquartier-Koproduktion von Holzingers "A Year Without Summer" zu sehen, die zuvor an der Volksbühne Berlin Premiere gefeiert hatte. Die auch mit zwei Nestroy-Preisen für die Beste Regie und die Beste Hauptdarstellerin gewürdigte Produktion "Fräulein Else" zeigt das Volkstheater noch am 24. und 26. Februar.
Berlin/Wien
Berliner Theatertreffen mit "Fräulein Else" und Holzinger
Die Volkstheater-Produktion "Fräulein Else", die Festwochen-Koproduktion "Three Times Left is Right" von Julian Hetzel mit dem Schauspiel Leipzig und Florentina Holzingers "A Year Without Summer" sind zum 63. Berliner Theatertreffen eingeladen. Das gab die Jury, die heuer 739 Arbeiten aus 98 Städten gesichtet hat, am Dienstag bekannt. Zweimal in der Auswahl der zehn bemerkenswerten Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten ist Sebastian Hartmann.
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