Man verstehe Erinnerungskultur als zentrale Aufgabe eines Museums, man sei ein Ort des kollektiven Gedächtnisses. Das Erinnern zu hinterfragen sei "etwas, an dem wir dauernd dran bleiben sollten", so Kasper über den begonnenen Schwerpunkt, der sich neben Digitalisierung, der Sammlungsstrategie und neuen Vermittlungswegen als zentraler Fokus im heuer erarbeiteten Zukunftsbild 2030 herauskristallisierte. Zum Schwerpunkt gastiert von 9. Mai bis 29. August das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) mit der Schau "Baustelle Erinnerung | Hitler entsorgen". Diese befasst sich mit dem Umgang mit Objekten mit Bezug zum Nationalsozialismus, die sich etwa in privaten Nachlässen finden. Dazu wird eine "Sammelstelle" eingerichtet, in der die Bevölkerung solche Gegenstände zur Begutachtung bringen kann.