Würden diese Werte hingegen unbeirrt und widerständig hochgehalten, wie das bei "Outreach" der Fall sei, stemme man sich mit "verbindender Kraft" wirksam gegen die "Leere der großen Lügen", betonte der renommierte Jazz-Trompeter und Komponist, der seit mehr als 30 Jahren hauptsächlich in New York City lebt. Gegenwärtig passiere nämlich eine "gesellschaftliche und politische Verrohung", was wiederum bedeute, dass der Musik als Kunstform eine besonders wichtige Rolle zukäme. "Es geht jetzt wirklich ans Eingemachte und schlichtweg um Alles", verdeutlichte Hackl die Dringlichkeit, sich gegen solche Entwicklungen zu stellen.
Schwaz/New York
Tiroler "Outreach" will Bollwerk gegen "große Lügen" sein
Das von Österreichs Jazz-Export Franz Hackl geführte und kuratierte Musikfestival "Outreach" im Tiroler Schwaz möchte heuer mit dem Motto "The nothingness of big Lies vs Shared Intelligence of Music" vom 7. bis 9. August ein "positives Bollwerk" gegen die "großen Lügen" und die "Populisten der Gegenwart" sein. "Dass aktuell Werte wie Diversität, Wissenschaft, soziale Sicherheit oder Bildung in Frage gestellt werden, ist absurd", sagte Festival-Kopf Hackl im APA-Gespräch.
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