Wien
Martin Horváths Roman "Baroco": KI, Kloster und Kapitalismus
Ist es eine Aussteigergeschichte? Ein Klosterroman? Ein Wirtschaftsthriller? Ein Gedankenexperiment, wie weit Künstliche Intelligenz in unser Leben eingreifen kann? Oder ein literarisch formulierter Vorschlag zum Umbau des Raubtierkapitalismus? Martin Horváths neuer Roman "Baroco" ist das alles zusammen. Das ist sein Reiz, aber gleichzeitig auch sein Problem. Das Buch ändert auf der Langstrecke von über 400 Seiten mehrfach seine Richtung.
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