Es sei "unschwer zu erraten, dass ich nach den Geschehnissen in Bezug auf mich in Salzburg von Gefühlen überwältigt bin", so die Dramaturgin und Theaterwissenschafterin, deren Salzburger Vertrag bis 2026 gelaufen wäre, zur APA. Die von ihr bereits verfasste "sehr emotionale und persönliche Erklärung dazu" will Davydova auf Anraten ihrer Rechtsanwälte aber doch nicht veröffentlichen.
Salzburg
Salzburger Festspiele: Gefeuerte Schauspielchefin wehrt sich
Marina Davydova, die entlassene Schauspielchefin der Salzburger Festspiele, will ihre kürzlich bekannt gegebene vorzeitige Vertragsauflösung bekämpfen. "Ich bin überzeugt, dass meine Entlassung durch die Salzburger Festspiele rechtswidrig ist", betont Davydova gegenüber der APA. "Selbstverständlich habe ich kein Fehlverhalten gesetzt. Ich habe meine österreichischen Anwälte bereits beauftragt, alle notwendigen rechtlichen Schritte zur Durchsetzung meiner Rechte zu setzen."
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