Die Salzburger Festspiele haben am Mittwoch bei einer Pressekonferenz einen Überblick über die Bauabläufe gegeben. Für das Festspielzentrum, das als Begegnungszentrum für Kulturinteressierte gedacht ist und auf dem Areal hinter der Pferdeschwemme errichtet wird, muss eine rund siebeneinhalb Meter tiefe Grube für einen unterirdischen, multifunktionalen Veranstaltungssaal gegraben werden. Die alten, an der Pferdeschwemme angrenzenden Gebäude werden abgerissen, wie Projektleiter Michael Brandauer erläuterte. In der Mitte des Innenhofes entsteht ein gläserner Pavillon, im Schüttkasten, der umgebaut wird, werden der Ticketverkauf und die Information untergebracht. Hochstrebende Tore öffnen jeden Morgen und schließen jeden Abend dieses "Festspielzimmer", erklärte Architekt Stefan Marte vom Architekturbüro Marte.Marte.
Salzburg
Baustart des Festspielzentrums in Salzburg im September
Mit dem Baustart des Festspielzentrums auf dem Herbert-von-Karajan-Platz in der Salzburger Altstadt im September fällt gleichzeitig auch der Startschuss für das große Ausbau- und Sanierungsprojekt "Festspielbezirk 2030". Die Bauarbeiten werden Mitte September erkennbar, wenn ein Brückenkran über die Straße vor dem Neutor errichtet und der Verkehr einspurig unter dem Kran geführt wird. Das im Volksmund genannte "Neutor" wird ab 2026 für vier bis fünf Monate gesperrt.
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