Die Bühne vor der Burg ist von einem großen Wasserbecken geprägt, in dem Stege zu Skulpturen führen. Keine Frage, dass die Mitwirkenden im Lauf des Abends ziemlich durchnässt werden. Zwar gibt es keine Fontänen oder Springbrunnen, doch ein Gartenschlauch reicht mitunter aus. Der Spielraum ist definiert, und dass an den Rändern die Markierungen des Parkplatzes sichtbar bleiben, ist wohl absichtsvolle Metapher für Verwandlung.
Perchtoldsdorf
"Amphitryon" in Perchtoldsdorf doppelt gut
Im zweiten Jahr seiner Intendanz bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf hat sich Alexander Paul Kubelka an Heinrich von Kleists "Amphitryon" gewagt, Regie geführt, das Bühnenbild gestaltet - und gewonnen. Ein exzellentes Ensemble erfüllt den symbolträchtigen, mythologisch aufgeladenen Klassiker mit Leben.
© APA/Sommerspiele Perchtoldsdorf