Wien
Blödeln am "Zentralfriedhof": Burgtheater-Abschiedspremiere
Die einen verfolgten 80 Minuten lang mit Leichenmiene das Geschehen, die anderen lachten sich fast zu Tode: Im Zuschauerraum des Burgtheaters schieden sich am Freitag schon lange vor der Geisterstunde die Geister. Regisseur Herbert Fritsch trug bei "Zentralfriedhof", der Abschiedspremiere der Direktion Martin Kušejs, das Burgtheater zu Grabe. Am Ende hieß es nicht mit Wolfgang Ambros "Es lebe der Zentralfriedhof", sondern mit einer Würstelstandaufschrift: "Eh scho wuascht."
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