Mit den seitens Tirol verabschiedeten "Notmaßnahmen" seien beim Transit zwar die Hausaufgaben auf Landesebene gemacht, diese seien aber nicht ausreichend. Durch das von Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) forcierte Lkw-"Slot-System" mit buchbaren Fahrten würde "kein einziger Lkw weniger" über den Brenner fahren, kritisierte die Oppositionspolitikerin. Entlastung würde eine garantierte Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene bringen - wobei man hier auch Italien und Deutschland in die Pflicht nehmen müsse. Indes sei auch ein "Slot-System für Pkw" etwa für durchreisende Urlauber "denkbar".
Innsbruck/Österreich/EU-weit
Haselwanter-Schneider fordert Einsatz für Lkw-Obergrenze
Tirols Liste Fritz-Obfrau Andrea Haselwanter-Schneider fordert in der Transitdebatte eine "Lkw-Obergrenze" von einer Million im Jahr und eine Verlagerungspflicht auf die Schiene. Die Bundesregierung solle sich diesbezüglich auf EU-Ebene "endlich durchsetzen", sagte Haselwanter-Schneider im APA-Interview. Rund um Innsbrucks Song-Contest-Bewerbung kritisierte sie "Geheimniskrämerei". Ein erneutes Antreten als Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl 2027 ließ sie indes offen.
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