Schnöll (36) hat nach der Wahl 2023 schon zentrale Agenden und Ressorts von Haslauer übernommen. Wie er am Donnerstag erklärte, habe er aber wegen der hohen Arbeitsbelastung und seiner Familie Abstand davon genommen, Landeshauptmann zu werden, Landeshauptmannstellvertreter werde er aber bleiben. Schnöll hat einen kleinen Sohn und eine kleine Tochter. Edtstadler hatte zuletzt ihren Rückzug aus der Bundespolitik angekündigt, um - so zunächst die offizielle Sprachregelung - als Rechtsanwältin in Salzburg tätig zu sein. Wie Haslauer heute erklärte, habe man ihr aber in den vergangenen Wochen angeboten, das Amt der Landeshauptmannstellvertreterin unter Schnöll zu übernehmen - ein Plan, der nach dessen Nein nun zur jetzigen Rochade führte.