Wien
Weißer Ring kritisiert Defizite bei Verbrechensopfergesetz
Betroffene von Gewalt im öffentlichen Raum wissen oft nicht um die ihnen zur Verfügung stehende Unterstützung Bescheid. Denn anders als bei Betroffenen von häuslicher Gewalt haben Hilfseinrichtungen bei "situativer" Gewalt nicht die Möglichkeit, an die Opfer, etwa jene des Terroranschlages, heranzutreten, kritisierte Natascha Smertnig, Geschäftsführerin des Weißen Ring im APA-Gespräch. Ändern soll sich das durch die Reform der Strafprozessordnung.
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