Nerze seien hinsichtlich solcher Infektionen besonders problematisch, erklärte die Behörde. Die oberen Atemwege der Tiere enthielten Rezeptoren, die sowohl Vogelgrippe- als auch menschliche Grippeviren binden könnten. Dies mache sie anfällig für beide Infektionen. Nerze könnten daher wirkungsvollere Zwischenwirte für die Vogelgrippe sein als andere Säugetiere und dem Virus ermöglichen, leichter in eine Form zu mutieren, die Menschen infizieren könnte. Um solche Virus-Varianten zu verhindern, sei es wichtig, alle Nerze auf betroffenen Pelztierfarmen zu töten, betonte die Behörde. Über die Tötung von Füchsen und Marderhunden auf Farmen werde weiterhin von Fall zu Fall entschieden.