2018 veröffentlichte Zaller ein Buch, in dem er ein beunruhigendes Bild landwirtschaftlicher Praktiken und deren Auswirkungen auf Natur und Mensch zeichnete: "Unser täglich Gift. Pestizide - die unterschätzte Gefahr". Schon damals forderte er dringend Maßnahmen. "Meiner Einschätzung nach hat sich seither sehr wenig geändert. Es werden immer wieder ein paar Nebelgranaten gezündet und irgendwelche Kampagnen ohne Verbindlichkeit lanciert. Aber unterm Strich tut sich erschreckend wenig", sagt er. Dabei sei eindeutig nachgewiesen, dass es sich dabei um Substanzen handle, die gesundheitsgefährdend und auch durch ihre energieintensive Herstellung klimaschädlich seien sowie die Biodiversität gefährdeten.