Lawinen könnten in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, dies auch als Fernauslösung aus flachen Bereichen. Die Gefahrenlage nehme mit der Höhe zu. "Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich", hieß es im Vorarlberger Warnbericht. Vereinzelt seien sehr große Spontanlawinen möglich, die bis in tiefere Lagen vorstoßen könnten. Durch die Neuschneemengen zu Ende der Woche sowie Windverfrachtungen sei die Schneedecke weiter sehr instabil. Viele große und sehr große Lawinenabgänge und Auslösungen durch Wintersportler bestätigten die Störanfälligkeit der Schneedecke. In den nächsten Tagen soll die Lawinengefahr allmählich zurückgehen, "wobei die Situation für Wintersportler sehr heikel bleibt", so die Warnung. Der AT-Alarm wurde am Montag beendet.
Bregenz/Innsbruck
Weiter große Lawinengefahr in Westösterreich
Die Lawinengefahr bleibt in Westösterreich zum Wochenstart hoch. Vielerorts herrschte am Montag nach wie vor Lawinenwarnstufe vier von fünf, abseits der Pisten sei die Situation weiterhin gefährlich, mahnten die Lawinenwarndienste in Tirol und Vorarlberg. Seit Freitag sind in Österreich durch Lawinen sieben Menschen getötet worden, davon fünf in Tirol. Zahlreiche Personen wurden verletzt. In Tirol und Vorarlberg wurde der ausgelöste AT-Alert mittlerweile beendet.
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