Die Entscheidung der Geschworenen für versuchten Mord fiel einstimmig, das Stalking bejahten sie mit sechs zu zwei Stimmen. Sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft gaben nach der Urteilsverkündung am Donnerstagabend keine Erklärung ab. Der 34-Jährige hatte zuvor zwar den ungefähren Ablauf der Tat zugegeben, aber eine Tötungsabsicht verneint. Mit dem Messer wollte er nur "herumgefuchtelt" und nicht zugestochen haben. Das Verletzungsbild des Opfers ließ laut einem Sachverständigen aber auf eine kräftige Stichführung schließen.
Eisenstadt
13 Jahre Haft für Messerangriff am Neufelder Seefest
Ein 34-Jähriger ist am Donnerstag am Landesgericht Eisenstadt wegen versuchten Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll im vergangenen Juli beim Neufelder Seefest auf den neuen Begleiter seiner Ex-Freundin eingestochen und ihm bis zu acht Zentimeter tiefe Stichwunden zugefügt haben. Auch zum Vorwurf, er habe die Frau nach der Trennung beharrlich verfolgt, wurde er schuldig gesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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