Es handelt sich nach Behördenangaben um zwei Schweizerinnen im Alter von 21 und 16 Jahren sowie zwei Schweizer im Alter von 18 und 16 Jahren. Die Leichname seien den Familien übergeben worden. Bei dem Brand waren in der Silvesternacht 40 junge Menschen gestorben. Nach ersten Erkenntnissen geriet wohl Schaumstoff an der Decke durch das Abbrennen von funkensprühenden Partyfontänen in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus. In der Bar waren überwiegend Teenager und junge Erwachsene.
Crans-Montana
Ermittlungen gegen Barbesitzer nach Schweizer Brandinferno
Gegen die Betreiber der abgebrannten Bar in Crans-Montana in der Schweiz sind Ermittlungen eingeleitet worden. "Ihnen werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen", teilte die Polizei mit. Die Walliser Staatsanwaltschaft habe "eine Strafuntersuchung" eröffnet, hieß es am Samstagnachmittag. Indes wurden die ersten der mindestens 40 Todesopfer offiziell identifiziert.
© APA/KEYSTONE